Traubenwickler

Aus RheingauerWein

Doppelampulle mit dem Pheromon RAK im Weinbau Doppelampullen werden auch in den umliegenden Büschen angebracht Bei den Spaziergängen in den Weinbergen kann man an den Rebstöcken oder in den umgebenden Gebüschen, Sträuchern und Bäumen immer wieder braune Doppelampullen entdecken, die dort in großer Zahl angebracht sind. Mit diesen Ampullen soll der Traubenwickler, ein Schädling im Weinbau, erfolgreich bekämpft werden.

Der Traubenwickler ist ein Schmetterling mit strohgelb Flügeln und einem schwarzbraunem Querband (Einbindige Traubenwickler). Es gibt ihn auch in der Variante mit gelbgrünen bis gräulich marmorierten Flügeln (Bekreuzter Traubenwickler).

"Der Einbindige Traubenwickler gilt ebenso wie der Bekreuzte Traubenwickler als Schädling im Weinbau. Die Larven beider Wickler befallen die Blüten und Trauben und mindern dadurch den Ertrag. Befallene Trauben sind auch anfälliger für Botrytis cinerea (Grauschimmel). Bekämpft wird der Traubenwickler mit Insektiziden, die oft präventiv eingesetzt werden. Alternativ wird die Populationsgröße mit Pheromonfallen bestimmt und dann der Befall gezielt mit Gifteinsatz bekämpft. Bei der biologischen Schädlingsbekämpfung setzt man auf die Verwirrmethode und verschiedene natürliche Feinde." (aus Wikipedia - Einbindige Traubenwickler)

Mit diesen Ampullen werden Lockstoffe in großer Zahl ausgegeben, so daß der Falter seinen Paarungspartner nicht (oder nur sehr schwer) findet.

Diese Methode der Schädlingsbekämpfung wird Verwirrmethode genannt.

Nähere Infos dazu findet man auch in Wikipedia unter:

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